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Shambhala

Ist Shambhala jetzt ein physischer Platz, wo wir tatsächlich hingehen können?
Nicht wirklich.
Es gibt Beschreibungen, wie man dorthin gelangt, sowohl im Sanskrit als auch in Tibetisch.
Dort steht geschrieben, dass man an einem bestimmten Punkt der Reise Millionen von Mantras
rezitieren muss, um weiter zu kommen, und erst dann kann man wirklich nach Shambhala gelangen.
Die beiden Meister, die nach der Tradition das Kalachakra-Tantra nach Indien gebracht haben,
sind nie physisch dorthin gelangt.

Somit bezieht sich Shambhala also auf ein spirituelles Erlebnis,
das Klare Licht, das subtile Bewusstsein des Klaren Lichtes, das also das
Land der Wonne erreicht.
Aber es kann auf unserem Planeten Orte geben, die Shambhala
repräsentieren.
Früher galt der Ort Balch in Nordpakistan als solch eine Repräsentanz von Shambhala, aber in anderen Texten wird Shambhala mit anderen Weltgegenden in Zusammenhang gebracht. Wieder in anderen Texten wird
Shambhala am Berg Kailash lokalisiert, da es Berechnungen gibt, die davon ausgehen, dass der kürzeste Tag im Jahr kürzer wird, wenn man weiter nach
Norden geht. Wenn man diese Angaben nachrechnet, kommt man auf
eine geographische Breite, die der des Berges Kailash entspricht.
Auch in der hinduistischen Anschauung ist der Berg Kailash ein Land der
Wonne.
Shambhala hat immer wieder die Phantasie der Menschen angeregt, die ja dorthin gelangen wollten. Da das Kalachakra Tantra über Russland nach Europa gekommen ist, wollten auch viele Russen dorthin gelangen, wie zum Beispiel Madame Blavatsky.

Lesen Sie auch den Vortrag von Kirti Tsenshab Rinpoche über Kalachakra >>

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