
Tibet, Mt. Kailash

Rituelle Tänze

Chinesen okkupieren Tibet

Folterinstrumente
der Polizei

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Geographie
Tibet ist das größte Hochland der Erde. Umgeben von Bergmassiven
des
Himalaya, die über 8000 Meter aufragen, liegt das besiedelte
Hochplateau
auf einer Höhe von 3600 bis 5200 Metern. "Das Dach der Welt"
erstreckt
sich insgesamt über eine Fläche von 1,23 Millionen Quadratkilometern.
Geschichte
Im 7. Jahrhundert erlebte Tibet unter dem König Songtsen Gampo
einen
enormen kulturellen und ökonomischen Aufschwung, der zur Umwandlung
Tibets von einer Nomadengemeinschaft zu einer Sesshaftengesellschaft
mit zentralisierter Verwaltung führte. Die Stadt Lhasa wurde
gegründet,
die seitdem das politische und religiöse Zentrum Tibets ist.
Entscheidenden Einfluss hatte die Einführung des aus Indien über
nommenen
Buddhismus in Tibet. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich
eine
Hochkultur, die auf dem religiös-philosophischen System des Buddhismus
basierte und auch die umliegenden Länder beeinflusste. Die Betonung
von
Mitgefühl, Weisheit und Toleranz förderte eine friedliebende
Geisteshaltung
der Bewohner. Gleichzeitig lebten die Menschen hier abgeschottet von
äußeren
Einflüssen und modernen Entwicklungen. Weit bis in das letzte
Jahrhundert
hinein war das Land für Fremde kaum zugänglich.
Besatzung und Exil
Mit der chinesischen Besatzung 1950 marschierten Truppen der Volksrepublik
China in Lhasa ein und zerstörten in der Folge die Kultur und
religiösen
Ausdrucksformen Tibets. 1,2 Millionen Tibeter kamen infolge der chinesischen
Invasion ums Leben, mehr als 6000 Klöster und heilige Stätten
wurden dem
Erdboden gleichgemacht. Rund 100.000 Tibeter, unter ihnen S. H. Dalai
Lama
und ein Großteil der intellektuellen Elite Tibets, mussten ins
Exil fliehen.
In Indien haben der Dalai Lama und die meisten seiner geflohenen Landsleute
eine neue Heimat gefunden. Die größte Tibetergemeinde in
Europa befindet
sich in der Schweiz, wo 2000 Tibeter leben.
Aktuelle Situation
Heute herrschen die chinesischen Machthaber in Tibet mit eiserner
Faust.
Tibeter - unter ihnen Mönche und Nonnen - werden inhaftiert und
gefoltert,
wenn sie die Unabhängigkeit ihres Landes fordern; es gibt keinen
Raum
für eine politische Opposition. Durch die planmäßige
Ansiedelung von Han-
Chinesen werden die sechs Millionen Tibeter zur Minderheit in ihrem
eigenen Land degradiert. Die chinesische Sprache verdrängt das
Tibetische,
auch an Schulen und Universitäten. Die Plünderung der natürlichen
Ressourcen Tibets ist besorgniserregend: Peking lässt die großen
Holz-,
Erz- und Mineralressourcen ausbeuten und nach China abtransportieren.
Darüber hinaus lagert China nuklearen Sondermüll in Tibet.
S.
H. Dalai Lama
Trotz der desolaten Lage in seinem Heimatland hält S. H. Dalai
Lama am
Weg der Gewaltlosigkeit fest. Nur durch Dialog, durch Verhandlung
mit den
chinesischen Machthabern kann seiner Auffassung nach das Tibetproblem
gelöst werden. Bisher verweigert die chinesische Regierung jedoch
jegliches
Gespräch.
"Die Zeit läuft aus" sagt das tibetische Oberhaupt.
Die tibetische Kultur und
Religion steht in Tibet am Rande der Auslöschung. Sie überlebt
heute fast
nur noch im Exil.
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Tibet Supportgruppen
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Zweck und Ziel der Tibet Supportgruppen
Es gehört zur Aufgabe der Tibet Supportgruppen, Tibeter und
Tibeterinnen in Tibet sowie im Exil zu unterstützen und die
Weltbevölkerung über die aktuelle politische und menschenrechtliche
Situation Tibets aufzuklären. Es ist ihre Intention, auf weltweit
laufende unterstützende Projekte Tibets aufmerksam zu machen.
Tibet Supportgruppen in Österreich
In Österreich gibt es folgende unterstützende Tibet-Gruppierungen
· Save Tibet
www.savetibet.at
· Tibetan Community of Austria
www.tibeter.at
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