TIBET TAGE 2017

Do, 9. bis So, 12. März 2017


In Kooperation mit dem Rechbauerkino finden anlässlich des Jahrestages des Tibet-Aufstandes von 1959 die Tibet-Tage statt.
Der Spendenerlös der diesjährigen Tibet Tage geht  an die Lingshed Area Development Foundation (LADF) in Ladhak, Nordindien.
LADF ermöglicht Kindern aus einem abgelegenen Gebiet Ladhaks, eine weiterführende Schule im Tal zu besuchen und kümmert sich um in Not geratene Familen aus der Region.

LADF Geshe Ngawang Jangchup
Weitere Informationen:
http://lingshed-area-development.org/
oder im Buddhistischen Zentrum She Drup Ling Graz.

 

Programm:       >> Programmfolder

 

Eröffnung Do, 9. März, 19 Uhr
Begrüßung durch das Filmzentrum im Rechbauerkino, das Buddhistische Zentrum
She Drup Ling Graz und Altbürgermeister Alfred Stingl

im Anschluss als exklusive Erstaufführung in Österreich:

Mind & Life, Early dialogues
Dokumentarfilm, Schweiz 2017, 81 Minuten, OmdU ein Film von Franz Reichle und Juliette Forster
Seit 1987 bringt S. H. Dalai Lama das Wissen der tibetisch-buddhistischen Kultur in die Dialoge mit Wissenschaftlern ein. Ziel des  „Mind & Life Institutes“ ist es, im Dialog die Möglichkeiten und Einsichten der modernen Wissenschaft und des Buddhismus zu verbinden.
Der mit dem Film  „Das Wissen vom Heilen“ bekannt gewordene Regisseur hat aus dem Videomaterial der ersten Dialoge eine höchst aktuelle Dokumentation gestaltet.
>> https://vimeo.com/128002348

Fr, 10. März 2017, 17 Uhr
SOLIDARITÄT MIT TIBET
am Friedensstupa im Grazer Volksgarten
Ansprachen zur Situation der Menschenrechte in Tibet
Gebete für das Tibetische Volk in Tibet und im Exil



Fr, 10. März, 19 Uhr
Präsentation des diesjährigen Spendenprojekt

Geshe Ngawang Jangchup präsentiert das von ihm ins Leben gerufene Hilfsprojekt in Ladakh. Nähere Informationen lingshed-area-development.org/


Fr, 10. März, 20.30 Uhr
Ein Land singt: „Om Mani Padme Hum“
Dokumentarfilm, Deutschland 2016, 81 Min., OmdU , ein Film von André Konarske
Der Dokumentarfilm portraitiert den außergewöhnlichen Lebensweg des buddhistischen Lehrers Khen Rinpoche Geshe Pema Samten und macht deutlich, wie wichtig auch heute noch das Wirken buddhistischer Meister ist. Die Biografie gibt einen anderen Blick auf das heutige Tibet, nimmt uns mit auf die Reise nach Indien. Die Geschichte ist gleichzeitig auch eine Brücke zwischen Tibet und dem Westen.
>> http://www.pema-samten.de/

 

Sa, 11. März, 16.30 Uhr
Pawo
Spielfilm, Deutschland, Indien, China, 2016, 117 Min., OmdU, ein Film von Marvin Litwak, Sonam Tseten
Der Film zeigt die Geschichte eines 26-jährigen Mannes, der nach Unterdrückung und Folter, wie Tausende Tibeter vor ihm, den langen Weg über die Berge des Himalayas geflüchtet ist, um in Indien ein neues Leben zu beginnen. Weit weg von seiner Familie, seiner Heimat, aber in der Nähe von S. H. der Dalai Lama. Die Schule in Indien schließt er als Klassenbester ab. Danach lebt er mit seiner Cousine in der hektischen Stadt Neu Delhi. Er fühlt in sich immer mehr, dass Freiheit im Herzen beginnt. (ab 16 Jahren)
>> http://pawomovie.com/

Sa, 11. März, 19 Uhr
Auf den Spuren des Buddha – 3 Jahre im Himalaya
Bildervortrag von Dr. Manfred Klell, ca. 120 Min.
In beeindruckenden Bildern erzählt Manfred Klell über seine dreijährige Pilgerreise in Tibet, Nepal und Nordindien, etwa zum heiligen Berg Kailash oder nach Dharamsala. Eine Spurensuche nach buddhistischen Einsichten.
Lebendige Meditationserfahrung hat den Praktizierenden eine profunde Erkenntnis vom Funktionieren des Bewusstseins gebracht, eine innere Wissenschaft, die zu persönlichem Glück und zu wahrem Weltfrieden beitragen kann.“ S. H. Dalai Lama

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Wir bitten um großzügige Spenden für das Hilfsprojekt.


So, 12. März, 15 Uhr
7 Dreams of Tibet
Dokumentarfilm, Niederlande 2001, 50 Min., OmeU, ein Film von Jan Van der Berg
Im Film reisen Namgyal, seine Schwester und der Sänger Tobden nach Dharamsala und treffen sich mit neuangekommenen Flüchtlingen. Sie lassen sich vorsingen und Geschichten erzählen. Sieben dieser Flüchtlinge erzählen über die Albträume, die sie in Tibet und auf der Flucht durchlebten und über ihre Träume, in ein freies Tibet zurückzukehren. Darunter sind auch S. H. Dalai Lama und Ama Adhe, der Autor des Buches „The Voice remembers“.
>> http://www.drsfilm.tv/en/seven_dreams_of_tibet2



So, 12. März, 16 Uhr
An diesem Abend steht der Filmemacher Sonam jeweils nach seinen Filmen für Fragen zur Verfügung.

Drensol
Dokumentarfilm, GB, 2015, 70 Min., OmeU,  Ein Film von Nawang N. Anja-Tsang (Sonam)
Alle Tibeter, die in diesem Film interviewt wurden, wohnen in der Lodrik-Flüchtlingssiedlung in Nepal. Viele von den älteren Tibetern sind ehemalige Freiheitskämpfer (Khampa Guerilla), die als einzigartige und unschätzbare  Augenzeugen dienen und von ihrem Leben vor 1959 in Tibet erzählen.
>> https://www.youtube.com/watch?v=6gHyeaJWXUc

So, 12. März, 17.30 Uhr
A Mother‘s Son
Dokumentarfilm , GB, 2016, 60 Min., OmeU, Ein Film von Nawang N. Anja-Tsang (Sonam)
Der Film erzählt die herzzerreißende Geschichte vom 16-jährigen Dorjee Tsering, der sich selbst angezündet hat, um die Welt auf die fürchterliche Situation in Tibet hinzuweisen. Menschenrechtsverletzungen sind dort unzählig und flächendeckend. Durch die Einschränkungen der Religion und Kultur drohen diese in Tibet ausgelöscht zu werden.
Selbstverbrennungen sind ein kontroversielles Thema, nicht zuletzt bei den Tibetern selbst. Nawang N. Anja-Tsang (Sonam) behandelt dieses Thema mit Feingefühl und Zurückhaltung.
>> https://www.youtube.com/watch?v=jjf-Y-joLc0


So, 12. März, 19 Uhr
Little Tibet 2
Dokumentarfilm, GB, 2000, 90 Min., OmeU, ein Film von Nawang N. Anja-Tsang (Sonam)
In Little Tibet 2 folgt Sonam den Spuren seines Vaters von Nepal nach Mustang, wo die tibetische Sprache sehr verbreitet und die traditionelle Kultur Tibets noch intakt ist. Sonam begegnet einem Yogi, hat eine Audienz beim König von Mustang und trifft westliche Reisende. Er besucht ein Restaurationsprojekt von Wandmalereien, die als Meisterwerke des 15. Jahr­­hunderts gelten. Der Filmhöhepunkt ist eine Begegnung mit einem Veteranen der Tibetischen Guerillaarmee, die von Mustang aus in den 1960ern und 70ern operierte. Er lernt das Leben der 2000-Mann starken Arme, der auch sein Vater angehörte, kennen. Die Reise führt bis zur tibetischen Grenze.
>> https://www.youtube.com/watch?v=Lxk9smzJB-Q

Für Kartenreservierung:

FILMZENTRUM IM RECHBAUERKINO
Rechbauerstraße 6
A-8010 Graz
e-mail: filmzentrum@filmzentrum.com
Tel: +43 316 83 05 08

Wann:

vom Do, 9. bis zum So, 12. März 2017

Ort:
Kontakt, Anmeldung & Kurs