Ganztägiges Seminar "Geistesruhe durch Mitgefühl"

Ein kluger Egoist schaut auf die Anderen.“ (S.H. Dalai Lama)

Probleme, die wir des öfteren mit anderen Menschen haben oder zu haben glauben, beruhen meist auf der intuitiven Vorstellung, dass wir grundsätzlich „jemand Anderer“ als unser Gegenüber sind. Dieses Empfinden einer Getrenntheit bringt uns in Opposition zum Anderen und birgt das Potential für Konflikte.

Wenn wir allerdings Mitgefühl üben, werden wir eine ausgeglichenere Sicht auf solche Beziehungen entwickeln und weniger Konflikte erleben, bzw. durch etwaige Konflikte nicht so leicht aus unserem emotionalen Gleichgewicht gebracht. Der Buddhismus kennt dazu viele Überlegungen und Übungen – Mitgefühl ist ja ein zentrales Thema im sog. Großen Fahrzeug. Diese Übungen verändern nach und nach unsere Sicht auf unsere Mitwesen, und indem wir eine altruistische Haltung kultivieren, verändern sich auch unsere Beziehungen zum Positiven.

(Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche)

Geshe Ngawang Jangchup wird am 10. 3. ab 19 Uhr im Rahmen der Tibet Tage 2017 sein Hilfsprojekt zugunsten der Lingshed Area Development Foundation/LADF vorstellen. Das Projekt unterstützt ein SchülerInnenheim in Leh/Ladakh, sowie arme Familien, Behinderte, alte Leute und Nonnen aus Lingshed/Ladakh.

Wann:

Sa, 11. März 2017, 9.30 – 18.00

Leitung:
Geshe Ngawang Jangchup
Ort:
Kostenbeitrag:
freiwillige Spende: empfohlen € 100,- bis € 50,-
Kurssprache:
englisch

Kontodaten: Hypobank Steiermark, IBAN: AT275600020241086004, BIC: HYSTAT2G, lautend auf „Verein zur Förderung Buddhistischer Werte“
Bei Überweisungen aus NICHT-EU-LÄNDERN bitte vorher mit uns Kontakt aufnehmen!

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Geshe Ngawang Jangchup wurde in Lingshed, Ladakh, geboren und legte im Alter von 14 Jahren die Novizengelübde im Kloster in Lingshed ab. 1968 ging er nach Drepung, Indien, um seine Studien an der tibetischen Klosteruniversität fortzusetzen. Im Dezember 1990 legte er in Varanasi, in Anwesenheit S. H. des Dalai Lama, seine Abschlussprüfung für den Geshe Lharampa, den höchsten Grad in der Gelug Tradition, ab.

Als er im Sommer 1991 nach 23 Jahren wieder nach Ladakh zurückkam, mußte er feststellen, daß sich die Lebensbedingungen und das Ausbildungsniveau während seiner Abwesenheit nicht verbessert hatten. Seither versucht er, die Härten des Lebens der Bevölkerung in Lingshed durch verschiedene Maßnahmen zu vermindern. Im Rahmen der spirituellen Betreuung berücksichtigt er auch die Anwendung der buddhistischen Weltsicht auf die aktuellen Lebensumstände und Probleme. Vor einigen Jahren begann Geshe-la, ein Nonnenkloster in Lingshed aufzubauen.

Seit 1997 reist Geshe Ngawang Jangchup immer wieder in den Westen, unterrichtet in buddhistischen Zentren und leitete Retreats. Mittlerweile lehrt und betreut er als Laien-Geshe viele SchülerInnen und unterstützt mit verschiedenen Projekten die Menschen in Lingshed.

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